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Aktuelles sozialpolitisches Geschehen

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 •   Statement des Verwaltungsratsvorsitzenden

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 Hans Bender

DAK Verwaltungsratssitzung 10. Januar 2013

(Es gilt das gesprochene Wort)

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Gäste,

liebe Mitglieder der DAK Mitgliedergemeinschaft!

Man mag ja meinen, wir kommen Anfang Januar bereits routinemäßig zu einer Sitzung des Verwaltungsrates zusammen. Ist es nach 2010 und 2012 bereits die dritte konstituierende Sitzung aus Anlass einer Vereinigung. Aber nein, so ist es nicht. Eine jede Fusion bedeutet den Zusammenschluss zweier oder, wie im vergangenen Jahr, dreier bis dahin selbstständiger Gebilde mit eigenen Kulturen, die aufeinander abgestimmt werden müssen.

In diesem Jahr haben wir die Vereinigung zwischen der Saint Gobain BKK und der DAK-Gesundheit zur neuen DAK-Gesundheit vollzogen. Das klingt nach Vereinnahmung, danach, dass eine kleinere Krankenkasse in einer größeren aufgeht, oder anders gesagt, einfach verschwindet. Und das ist die Herausforderung, dass genau dieses nicht passiert.

Meine sehr geehrten Kolleginnen und Kollegen,

die Saint Gobain BKK hat rund 22.000 Versicherte in diese Vereinigung eingebracht. Das klingt nicht viel für eine DAK-Gesundheit mit über 6 Millionen Versicherten, aber es ist deutlich mehr, als wir in den vergangenen Jahren im Saldo durch vertriebliche Aktionen erreicht haben. Die Ursachen hierfür kennen wir und haben sie hinlänglich besprochen. Umso wichtiger ist es, diese Versicherten an ihre neue Krankenkasse DAK-Gesundheit zu binden, sie von ihr zu überzeugen und hieraus weiteres Potential zu schöpfen. Soll heißen, im Konzern Saint Gobain sind noch viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die es von der DAK-Gesundheit zu überzeugen gilt.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

dass wir das können, dass die DAK-Gesundheit dies kann, ist, so glaube ich, bereits bewiesen. Und ist letztendlich ja einer der wesentlichen Gründe, warum sich der Verwaltungsrat der Saint Gobain BKK für eine Vereinigung mit der DAK-Gesundheit entschieden hat, obwohl dort auch andere Möglichkeiten einer Fusion ins Auge gefasst worden waren. Gerade weil wir es bereits bewiesen haben, ist mir auch nicht bange, dass es ein weiteres Mal gelingen wird, und wir das Vertrauen, das die Saint Gobain BKK in uns gesetzt hat, rechtfertigen werden. Am Beispiel der Integration der BKK Axel Springer in die DAK-Gesundheit erkennt man, und ich hoffe, die Vorsitzende des Arbeitskreises Integration, Frau Gudrun Dilg, kann dies bestätigen, dass auch eine vermeintlich kleine Krankenkasse mit ihren Versicherten nicht lediglich in einer großen Einheit aufgeht, sondern dass die Versicherten das Gefühl haben, sie werden nach wie vor genauso individuell betreut, ihnen werden in ihrem Betrieb interessante Angebote unterbreitet und sie haben durch die große DAK-Gesundheit gar mehr Möglichkeiten als bisher. Getreu dem Motto „DAK-Gesundheit – Ihre Axel Springer Krankenkasse“.

Sehr geehrte Damen und Herren,

das wichtigste Element, das dies derzeit und auch zukünftig gelingt, ist die neue Ausrichtung der DAK-Gesundheit. Das Angebot eines flächendeckenden Geschäftsstellennetzes, die Angebote des Betrieblichen Gesundheitsmanagements und die Forcierung der Versorgungsangebote ist objektiv positiv für die Versicherten. Insbesondere die Angebote des Betrieblichen Gesundheitsmanagements und das damit verbundenen Key-Account-Management ist der Schlüsselansatz, den die BKK Gesundheit mit in die Fusionsehe eingebracht hat, und der auch bei der Vereinigung mit der Saint Gobain BKK zum Tragen kommt und kommen muss. Wenn hier schnell die entsprechenden Angebote auf den Weg gebracht werden und die Versicherten erleben, dass die DAK-Gesundheit ein echtes Interesse an ihnen zeigt, dann werden alle erkennen können, dass sie mit der DAK-Gesundheit tatsächlich die richtige Wahl getroffen haben.

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

an dieser Stelle sind intensiv auch die bisherigen Mitglieder der Selbstverwaltung der Saint Gobain BKK eingebunden. Wir haben mit unseren Beschlüssen wegen der Vereinigung am heutigen Morgen u. a. die Versichertenältesten und Vertrauenspersonen der DAK-Gesundheit gewählt. Hiermit kommen auch von der bisherigen Saint Gobain BKK drei Vertrauenspersonen und 19 Versichertenälteste in diese Positionen. Alles ehemalige Mitglieder des Verwaltungsrates und der Widerspruchsstelle dieser Krankenkasse. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, allen bisherigen Mitgliedern der Selbstverwaltung der Saint Gobain BKK für ihre bisherigen Leistungen zu danken, aber besonders auch dafür, dass sie sich zukünftig in den Dienst der DAK-Gesundheit stellen und ihren reichen Erfahrungsschatz und ihre Kontakte mit in diese Vereinigung einbringen und für ihre neue Krankenkasse nutzbar machen wollen.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Herren des Vorstandes,

dies sind doch meines Erachtens gute Vorzeichen für diese Vereinigung. Lassen Sie uns deshalb alle intensiv am Gelingen dieser Fusion arbeiten. Damit die neuen Versicherten mit Überzeugung dann vielleicht lesen werden: „DAK-Gesundheit – Ihre Saint Gobain Krankenkasse“ und diese Überzeugung dann auch weitertragen, sodass wir als Krankenkasse auch weiterhin von dieser Fusion profitieren können.

Wichtig ist zudem, dass wir ebenso weiterhin auf dem Markt wahrgenommen werden als fairer Partner im Gesundheitswesen. Sodass sich gegebenenfalls auch in Zukunft Chancen ergeben, wenn die Vorzeichen stimmen. Denn eins dürfte klar sein. Der Krankenkassenmarkt wird sich weiter konsolidieren. Und wenn es passt, sollten wir dabei sein.

Abschließend möchte ich noch allen danken, die an dieser Fusion und ihren vorbereitenden Verhandlungen beteiligt waren. Wir haben ja heute lediglich das nachvollzogen, was durch intensive Verhandlungen vorbereitet wurde. Von daher gilt mein Dank den Mitgliedern des Vorstandes und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die hieran beteiligt waren. Und hier nenne ich insbesondere Herrn Andreas Kant, der wieder einmal hervorragende Arbeit geleistet hat. Weitergehend danke ich auch denen, die bereits viele andere vorbereitende Tätigkeiten auf den Weg gebracht haben, dass der Betrieb auch bei dieser Fusion für die neuen Versicherten nach dem Motto verläuft, dass sie von der Vereinigung möglichst wenig merken, sondern ihr Krankenversicherungsschutz für sie reibungslos weiter läuft.


Und Ihnen, meine Damen und Herren, danke ich für Ihre Aufmerksamkeit.

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