Die Gründung der Mitgliedergemeinschaft erfolgte am 26. März 1955 in Freudenstadt/Schwarzwald und wurde unter dem Namen "Gemeinschaft von Mitgliedern der Deutschen Angestelltenkrankenkasse e.V." ein eingetragener Verein. Die Gründer, eine kleine Gruppe von langjährigen DAK-Versicherten, hatten die Notwendigkeit erkannt, dass die über 80 % der nicht gewerkschaftlich organisierten Angestellten einer unabhängigen Vertretung in sozialpolitischen Gremien bedürfen. Die DAK-Mitglieder, die sich als erste in dieser neuen Gemeinschaft zusammenfanden, waren kaufmännische und technische Angestellte, Rentner, Sekretärinnen, selbständige Handelsvertreter, Rechtsbeistände und Angestellte aus allen Zweigen der Wirtschaft und Verwaltung. Die DAK Mitgliedergemeinschaft betonte schon in ihrem Gründungsjahr ihre politische, weltanschauliche und konfessionelle Neutralität.
1962 zog die "Gemeinschaft von Mitgliedern der Deutschen Angestellten Krankenkasse e.V." mit 11 Mitgliedern in die 60köpfige Vertreterversammlung der DAK ein und stellte zwei Vorstandsmitglieder.
Nachdem wir zur Sozialversicherungswahl 1974 über das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe erreichten, unter unserem ursprünglichen Namen antreten zu dürfen, erzielten wir ein Ergebnis von 56,62 % und damit die absolute Mehrheit im Vorstand (9 Sitze) und in der Vertreterversammlung (34 Sitze).
In den folgenden Sozialversicherungswahlen 1980, 1986 und 1993 waren wir ebenfalls erfolgreich und stellten jeweils die stärkste Fraktion.
Durch Änderung des Sozialgesetzbuches IV, §§ 29 ff wurde ab 01. Januar 1996 die 60-köpfige Vertreterversammlung durch einen 30-köpfigen Verwaltungsrat ersetzt. Der ehrenamtliche Vorstand von 12 Mitgliedern wurde aufgelöst. Die bisherige 3-köpfige Geschäftsführung wurde in hauptamtlicher Vorstand umbenannt.
Im neuen Verwaltungsrat waren wir mit 13 Mitgliedern vertreten.
Bei dieser Sozialversicherungswahl erzielten wir wiederum über 40 % der Wählerstimmen. Im Verwaltungsrat arbeiteten 12 Mitglieder von uns. Damit stellten wir wiederum die stärkste Fraktion.
Bedingt durch die niedrige Wahlbeteiligung hatten auch wir leichte Stimmeneinbußen. Trotzdem erhielten wir noch über 38% der Wählerstimmen und sind im Verwaltungsrat mit 11 Mitgliedern vertreten.
23.02.2010